"Trost und Hoffnung": Musik zum Ewigkeitssonntag

Erstellt am 10.11.2017

Zu einem hörenswerten Musikereignis öffnen sich am Sonntag, 26. November, um 18 Uhr die Türen der Queller Johanneskirche: "Trost und Hoffnung - Musik zum Ewigkeitssonntag" ist der Titel eines Konzertes für Gesang, Cello und Orgel. Das Programm vereint Werke aus Barock, Klassik und Romantik, von geistlichen Arien über deutsches Kunstlied bis zur Oper.

Das Konzert ist der Auftakt einer engen Zusammenarbeit der Johannes-Kirchengemeinde mit Lara Venghaus. Die in Detmold lebende Sopranistin wird künftig etwa viermal im Jahr Konzerte in der Johanneskirche durchführen. Neben erfahrenen und erfolgreichen Musikern sollen auch junge Talente - zum Beispiel Musikstudierende - die Chance bekommen, ihr Können öffentlich zu zeigen. Gemeinsame Projekte mit Sängern und Musikern aus der Johannesgemeinde sind ebenfalls angedacht.

Die Sopranistin Lara Venghaus war schon während ihres Studiums an der Hochschule für Musik Detmold bei Hans-Peter Bendt als Solistin in Oratorien und sinfonischen Konzerten erfolgreich. Seit 2010 tourt sie regelmäßig mit Opernrecitals durch Italien. Zwar liegt ihr sängerischer Schwerpunkt bei Schubert und Verdi, aber sie widmet sich dem gesamten Spektrum von Barock bis Moderne in Oratorium, Lied und Oper.

Peter Schneider entstammt einer Musikerfamilie. Er studierte in Wien, Zürich und Helsinki, nahm an zahlreichen Meisterkursen in ganz Europa teil und gewann bereits mehrere internationale Preise. Konzertreisen haben den Cellisten bis nach Japan geführt.

An der Orgel werden Lara Venghaus und Peter Schneider von Dr. Michael Hoyer begleitet. Hoyer studierte Orchesterleitung, Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und allgemeine Sprachwissenschaft ehe er 1989 promovierte. Seit 1980 leitet er das Hochschulorchester Bielefeld. Daneben arbeitet Hoyer künstlerischer unter anderem als Musikpädagoge, Klavierbegleiter, Stimmbildner und Chorleiter.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Fotos:  Markus Paulußen