Karfreitag-Kreuzweg zur Klosterruine

Erstellt am 04.04.2013

Zum 4. Mal machten sich am Karfreitag Gottesdienstbesucher der Johannes-Gemeinde auf den Kreuzweg zur Jostberg-Klosterruine im Teutoburger Wald. Für Christen in aller Welt ist es eine gute Tradition, mit einem symbolischen Nachempfinden des Leidensweges an der Kreuzigung Jesu Christi zu erinnern.

Während in anderen Ländern der Weg Christi, der mit einer Dornenkrone auf dem Kopf sein Kreuz selbst zur Hinrichtungsstätte tragen muss, spektakulär und medienwirksam dargestellt wird, findet der Kreuzweg der Queller eher besinnlich statt. Abwechselnd wurde von verschiedenen Teilnehmern das große Holzkreuz vorneweg getragen. Sieben Mal hielt die Gruppe an, um die Worte aus dem Markus-Evangelium zu hören, die das Leiden Jesu beschreiben.

An der Klosterruine trafen sich die Queller und Brocker mit der katholischen Heilig-Geist-Gemeinde aus Dornberg und der evangelischen. Kirchengemeinde Hoberge, so dass nun konnte ein Stück Ökumene gelebt werden konnte. Unter dem Kreuz der Kirchenruine und bei leichtem Schneefall, hörten die Teilnehmer den letzten Teil der Markus-Schilderung, eher der reuzweg mit Gesang, Gebet und ökumenischem Segen endete.