Sicher durch das Social Web bewegen

Erstellt am 07.12.2012

Wie bewegt man sich sicher durch soziale Netzwerke? Worauf sollte man achten, wenn man bei Facebook & Co. unterwegs ist? Viele wertvolle Tipps hat Bernd Tiggemann, Leiter des Onlineredaktion bei der Evangelischen Kirche von Westfalen, den Besuchern unseres Infoabends „Hilfe, mein Kind ist bei Facebook“ gegeben. Einige wichtige Infos haben wir hier zusammengestellt.

Neben Risiken bietet Facebook für Jugendliche auch Chancen. Identitätsbildung, Selbstfindung und Selbsterfahrung, soziale und kulturelle Verortung, Rückzugsort – alles das kann Facebook für junge Menschen sein. Diesen Pluspunkten stehen potenzielle Probleme gegenüber rund um Datenschutz, Veröffentlichen unerwünschter Informationen oder Mobbing.

Wie schützt man sich also? Einige Tipps dazu:
- möglichst kein klar erkennbares Porträtfoto als Profilbild hochladen
- kein Bildmotiv veröffentlichen, das auf den Wohnort schließen lässt
- Nicht den vollständigen Namen verwenden
- In den Kontoeinstellungen genau definieren, wer welche Informationen sehen und wer Nachrichten senden darf
- Keine Kontaktdaten veröffentlichen oder an Unbekannte geben
- Immer genau überlegen, ob die einzustellenden Informationen oder Bilder für die Öffentlichkeit geeignet sind
- Urheberrechte beachten, z. B. keine Konzertmitschnitte oder Musikstücke hochladen, die geschützt sind

Wer diese Regeln beachtet, kann sich einigermaßen sicher durch das Social Web bewegen – und dort zum Beispiel auch die Facebook-Seite der Kirchengemeinde Quelle-Brock finden: www.facebook.com/QuelleBrock