Johannesgemeinde demonstriert gegen Rechte

Erstellt am 15.11.2018

Tausende Bielefelder haben am 10. November ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt - und die Johannesgemeinde war dabei. Pfarrer, Presbyterium und Gemeindemitglieder beteiligten sich an den Demonstrationen des Bielefelder Bündnisses gegen Rechts, die sich gegen einen Aufmarsch der Partei "Die Rechte" wendeten.

400 Rechtsextremisten marschierten durch die Innenstadt und forderten Freiheit für die in Ummeln inhaftierte Nationalsozialistin und Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck. Das Presbyterium hatte dazu aufgerufen, die friedlichen Gegendemonstrationen zu unterstützen.

Während zahlreiche Queller in der Innenstadt demonstrierten, postierten sich rund 20 Bürger, darunter Vertreter der Johannesgemeinde, am Bahnhof Quelle und setzten dort ein sichtbares Zeichen für Toleranz und Nächstenliebe - und gegen extremistische Hassparolen.

Glücklicherweise blieb Quelle dieses Mal, anders als am Himmelfahrtstag, von Nazi-Aktionen verschont. Allerdings haben die Rechtsextremen bereits angekündigt, weitere Aktionen in Bielefeld durchzuführen.