Gegen Rechtsextremismus eintreten

Erstellt am 16.05.2018

Nach der rechtsextremistischen Demonstration am Himmelfahrtstag in Quelle bezieht das Presbyterium der Johannesgemeinde Stellung. Christinnen und Christen sind demnach gefordert, sich für Frieden, Freiheit und Toleranz einzusetzen und gegen menschenverachtende Ideologien einzutreten.

 Ausdrücklich stellt sich das Presbyterium hinter eine Erklärung der Evangelischen Kirche in Deutschland von 2012. Dort heißt es unter der Überschrift "Nächstenliebe verlangt Klarheit"  unter anderem:

"Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland nimmt den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges vor 67 Jahren zum Anlass, die menschenverachtenden Taten und Äußerungen rechtsextremer Gruppierungen auf das Schärfste zu verurteilen. Einen entsetzlichen Höhepunkt stellt dabei die mörderische Gewalt dar, die von im Untergrund tätigen Neonazis in den vergangenen Jahren ausgeübt wurde. Die Einstellungen, aus denen diese Äußerungen entstehen, finden sich in der Mitte unserer Gesellschaft und somit auch vereinzelt unter Mitgliedern unserer Kirche. Das christliche Gebot der Nächstenliebe gebietet es, uns in aller Klarheit gegen solche menschenverachtenden Einstellungen und Taten, die diesen folgen, auszusprechen."